Fachbereich geschichtich-soziale Weltkunde (GSW)


Der Fachbereich GSW umfasst die drei Unterrichtsfächer
Geschichte, Politik und Erdkunde.

Der Leiter dieses großen Fachbereichs ist Herr Schrader. Neben ihm unterrichten auch die folgenden Kolleginnen und Kollegen eines oder mehrere dieser Fächer:

Herr Bubel, Frau Dobroschke, Frau Dörrier, Frau Groß, Herr Gunkel, Herr Pahl, Frau Taube, Herr Tute und Frau von Seelen.

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Inhalte und pädagogische Ziele

Der Fachbereich GSW umfasst die drei Fächer Geschichte, Politik und Erdkunde. Alle drei Fächer beschäftigen sich mit der Lebenswelt des Menschen in Zeit, Raum und sozialen Gefügen. Leitidee des Unterrichts in diesem Fachbereich ist es, die Schüler zu mündigen Bürgern und zur Übernahme von sozialer Verantwortung zu erziehen. Grundlage dafür ist die Vermittlung von:

            Sachkompetenz

Analysekompetenz     

Urteilskompetenz     

Handlungskompetenz.     

 
Im Geschichtsunterricht gewinnen die Schüler Einblick in den Prozesscharakter von Geschichte. Das Fach Geschichte lenkt den Blick auf das Handeln und Zusammenleben von Menschen in der Vergangenheit. Es stellt Erfahrungen bereit, wie Menschen zentrale Probleme des Zusammenlebens auf unterschiedlichen Wegen zu lösen versuchten. Aus der Analyse und Reflexion historischer Prozesse ergeben sich Erkenntnisse über Handlungsmöglichkeiten für Gegenwart und Zukunft.

Der Politikunterricht soll Grundwerte unserer Gesellschaft vermitteln, unseren Schülern Institutionen, Funktionen und Prozesse politischer Systeme verdeutlichen, sie zur Nutzung demokratischer Mitwirkungsrechte und zu aktiver Interessensvertretung motivieren und befähigen. So finden seit Jahren Besuche eines Jugendoffiziers der Bundeswehr in den 10. Klassen statt, der unseren Schüler anschaulich und aus eigener Erfahrung die Bedeutung der Sicherheitspolitik, speziell am Beispiel des Krisenherdes Afghanistan, erläutert und nahe bringt. Ein Vortrag eines Vertreters des Zivildienstverbandes ist für die Zukunft geplant.

Das Fach Erdkunde untersucht alle natürlichen und sozialen Lebensbedingungen und das Zusammenleben von Menschen in  Räumen. Es zeigt Möglichkeiten, Konsequenzen, Grenzen und Fehlentwicklungen der Nutzung der Räume auf. Die Inhalte des Unterrichts sollen den  Schülern vermitteln, wie natürliche Lebensgrundlagen erhalten und vorhandene Ressourcen im Sinne ökologischer Verantwortung genutzt werden können. Das geschieht z.B. durch Besuche von ortsansässigen Bauernhöfen, bei denen die Schüler selbst kleine Arbeiten verrichten können.

Besonders aktuelle Entwicklungen und Ereignisse, lokale Gegebenheiten sowie Exkursionen finden in diesen Fächern Berücksichtigung, um den Schüler in seiner Lebenswirklichkeit anzusprechen. Durch handlungs- und erlebnisorientierte Lernmethoden sollen die Schüler Spaß und Freude am Lernen und Entdecken erfahren. Denn nur wenn sich die Schüler von den Lerninhalten persönlich angesprochen fühlen, füllt sich “trockener Stoff und verstaubte Geschichte” mit Leben und lang anhaltendes Interesse kann geweckt und gefördert werden. Dazu dienen selbstverständlich auch unsere verschiedenen Wahlpflichtkurse in allen drei Fächern, die bereits seit vielen Jahren in fast allen Klassenstufen angeboten werden.

Kurz-, mittel- und langfristige Ziele

An folgenden Zielen soll in Zukunft weiter gearbeitet werden :     

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Kontinuierliche Überarbeitung der schuleigenen Arbeitspläne.

Mit der Überarbeitung der Lehrpläne sollen Exkursionen (z.B. Besuch des Roemer-Pelizaeus-Museums in Hildesheim zum Geschichtsthema “Ägypten”, Besuch der “Blankschmiede” in Dassel, Besuch eines ehemaligen Konzentrationslagers) und Aktivitäten (z.B. Planspiele, Einladung der Bundeswehr,  Einbeziehung von Zeitzeugen) festgelegt werden. Insbesondere die unterrichtliche Behandlung lokaler Besonderheiten soll eingeplant werden. Vorhandene Medien (z.B. Kartensammlung) des Fachbereiches sollen in den Arbeitsplänen Berücksichtigung finden.    

Ausbau der Arbeitsmaterialiensammlung, die Ende des Schuljahres 2008/2009 begonnen wurde.

Eine „GSW-Info-Wand” soll mittelfristig in der Schule entstehen. Hier sollen aktuelle Ereignisse Raum zur Dar- stellung finden und Schüler ihre Arbeitsergebnisse präsentieren können.