Fachbereich Wirtschaft: Hauswirtschaft


Die Fachleiterin für das Fach Hauswirtschaft ist Frau Bertram. Neben ihr unterrichtet auch Frau von Seelen dieses Fach, darüber hinaus erteilen Frau Kloke und Frau Taube im Rahmen des Profil-WPKs "Gesundheit und Soziales" Unterricht im halbjährigen Modul "Hauswirtschaft" in Jahrgang 10.
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Der Hauswirtschaftsunterricht findet im Wahlpflichtunterricht, manchmal jahrgangs- als auch schulformübergreifend, sowie auch im Klassenverband, statt.

 

Schülerinnen und Schüler, die mit Hauswirtschaft beginnen, thematisieren zunächst die Basismodule „Lebensmittelzubereitung“ und „Gesundheit und Ernährung“, bevor sie  aus den Aufbaumodulen „Lebensmittelqualität und Konsumentscheidungen“, „Lebensstile und Essgewohnheiten“ sowie „Ökonomie, Ökologie und Soziales“ wählen können.

Räumlichkeiten und Ausstattung

Die Schule verfügt über eine freundliche, großzügig zugeschnittene Küche mit vier Arbeitskojen und den dazugehörigen technischen Geräten wie Spülmaschine, Waschmaschine, Elektroherde mit Ceranfeldern, Dampfdrucktöpfe und verschiedene Kleingeräten und einem Speiseraum.

Schwerpunkte

Im Fachbereich Arbeit/Wirtschaft/Technik leistet der Unterricht im Fach Hauswirtschaft mit seinen Zielen, Inhalten sowie handlungsorientierten Methoden einen spezifischen Beitrag zu ökonomischen und technischen Bildung.

Die Grundlage des Unterrichts besteht in der Vermittlung der verschiedenen Versorgungsaufgaben im Bereich privater Haushalte, vielfältige Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und situationsangemessen zu urteilen, zu entscheiden und zu handeln.

Anhand lebensnaher, praktischer Beispiele, die immer wieder begleitet und ergänzt werden durch theoretische Grundlagen, erarbeiten sich die Schüler einen Einblick in die Aufgaben, die in einem privaten Haushalt bewältigt werden müssen. Sie lernen in einem vorwiegend handlungsorientierten Unterricht, überschaubare Arbeitsabläufe zu planen und zu organisieren, Geräte und Arbeitstechniken sinnvoll und sicher einzusetzen sowie stets ökonomische und ökologische Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Bei der gemeinsamen Zubereitung und Einnahme von Speisen, setzen sie sich nicht nur mit dem Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit auseinander, sondern bemühen sich um einen ansprechend gedeckten Tisch und gepflegte Umgangsformen. Schüler verschiedener Herkunft können bei solchen Gelegenheiten typische Gerichte anderer Nationen vorstellen; auf diese Weise leistet das Fach einen wesentlichen Beitrag zur interkulturellen Erziehung. Aktuelle Ereignisse, über die in den Medien berichtet wird, können ebenso in den Unterricht einbezogen werden wie lokale Spezialitäten oder auch akute Ernährungsprobleme, die an der Schule oder in ihrem Umfeld auftauchen.

Prinzipien

- Nahrungsmittel sachgemäß vor- und zubereiten,

- Gesunde Ernährung bewusst machen und den Lebensumständen anpassen,
- ökologische und ökonomische Gesichtspunkte bewusst machen,
- kritisches Verhalten beim Einkauf fördern,
- bei den heutigen volkswirtschaftlichen Verhältnissen zu lernen, einen Haushalt nach wirtschaftlichen
  Kriterien zu führen,

- Zeitersparnis durch Einsatz von technischen Haushaltsgeräten vermitteln,
- Haushaltsführung unter dem Aspekt partnerschaftlicher Zusammenarbeit aufzeigen,
  eigene Wohnungsplanung fördern.


Mittel- und langfristige Ziele

- Fächerübergreifender Unterricht: Der Bezug zu anderen Fächern (Biologie, Chemie, Gestaltendes
   Werken, Wirtschaft) soll noch verstärkt werden.
- Die Arbeit am Computer als Haushaltshilfe, Informationsfeld oder als Orientierungshilfe für den Beruf
   soll ausgebaut werden.
- Gespräche mit Ernährungsberatungsstellen und Verbraucherzentralen werden ausgeweitet.
- Erstellen eines Jugendkochbuches mit Erläuterungen des (ernährungsphysiologischen) Wertes der
  Rezepte, sowie nach den Kriterien „preisgünstig, aber schmackhaft“.
- Projektvorschläge: Ländertage unter je einem Motto wie z.B. „Viva Italia“, „Vive la France“ oder „The
  English way of life“.